Mit dem Integrationspreis „Gronau verbindet“ würdigt die Stadt Gronau das Engagement für die Integration von Flüchtlingen und den Einsatz für Mitbürger mit Migrationshintergrund. Der Integrationsrat hat sich für Roswitha Kolhoff ausgesprochen.
Der Integrationsrat der Stadt Gronau entschied sich in seiner Sitzung, den Integrationspreis „Gronau verbindet“ in diesem Jahr an die ehrenamtliche Flüchtlingsbetreuerin Roswitha Kolhoff zu verleihen.

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In der Sitzung wurden insgesamt vier sehr gute Bewerbungen vorgestellt, sodass die Entscheidung den Integrationsratsmitgliedern nicht leichtfiel, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Gronau. „Unser herzlicher Glückwunsch geht an Roswitha Kolhoff. Aber auch alle anderen Bewerberinnen und Bewerber für den Integrationspreis verdienen für ihr Engagement größte Anerkennung“, wird Ahmet Sezer, Integrationsbeauftragter der Stadt Gronau, in der Mitteilung zitiert.
Roswitha Kolhoff wird für ihr zehnjähriges ehrenamtliches Engagement als Flüchtlingsbetreuerin ausgezeichnet. Dabei setzt sie sich vor allem für Personen aus Eritrea ein. Sie hilft den Menschen bei der Wohnungssuche und der Beschaffung von Möbeln, bei der Arbeitssuche oder sorgt für die notwendige Mobilität. Des Weiteren kümmert sie sich um Kita- und Schulanmeldungen der Kinder, beschafft Unterrichtsmaterialien oder unterstützt beim Deutschlernen. Aber auch bei vielen anderen Alltagsproblemen steht sie mit Rat und Tat zur Seite und dies auch am Wochenende oder in den Abendstunden.

Mit dem Integrationspreis „Gronau verbindet“ würdigt die Stadt Gronau das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern, Gruppen und Organisationen, die sich aktiv und nachhaltig für die Integration geflüchteter, asylsuchender oder bereits anerkannter Flüchtlinge und Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Migrationshintergrund einsetzen. Der mit 900 Euro dotierte Integrationspreis wird seit 2013 vergeben.